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Einen kleinen Film der zeigt, warum Händewaschen wichtig ist, finden Sie hier.

Wie kommt das Loch (Karies) in den Zahn?

Es gibt viel verschieden chemisch aufgebaute Zuckerarten (z. B. Glukose, Fruktose, Maltose, Sacharose usw.) und chemische Zuckeraustauschstoffe. Wenn auf Lebensmitteln, und dazu gehören auch Süßigkeiten, das Wort „zuckerfrei“ draufsteht, so gilt das nur für die Zuckerart „Glukose“. Sind andere Zuckerarten enthalten, darf trotzdem zuckerfrei draufstehen, obwohl diese genauso zahnschädlich sein können, wie Glukose. Das ist ein großes Problem, wenn man keine zahnschädlichen Süßigkeiten, essen möchte. 
(lese hierzu zahnfreundliche, zuckerfreie Süßigkeiten mit dem „Zahnmännchen mit Schirm“)  

Zucker (z. B. Glukose) allein ist nicht in der Lage, Karies-Löcher in den Zähnen zu verursachen. Vorher muss dieser von speziellen Bakterien (Lactobazillus, Streptococcus mutans) in sogenannte organische Säuren (Milchsäure) umgewandelt werden. Diesen „Verdauungsvorgang“ durch den Bakterienstoffwechsel nennt man Glykolyse

Diese Säuren werden in der Plaque (Bakterienzoo) gespeichert und erreichen wenige Minuten nach dem „Naschen“ (Zuckeraufnahme) sehr schnell hohe Konzentrationen. Die Stärke und somit Aggressivität der Säure wird mit dem PH-Wert gemessen.
Die Folge ist ein Herauslösen von Calzium-Ionen (Anorganischen Bestandteile des Zahnschmelzes) aus dem Zahnschmelz (= Calzium-Hydroxylapatit).
Dadurch wird der Zahnschmelz mit jedem Zuckerkontakt regelrecht von den Säureattacken „zerschossen“. 

Merke:
Je häufiger genascht wird (= hohe Zuckerfrequenz), um so mehr schneller entsteht ein Kariesloch im Zahn. Also nicht die Menge an Zucker, sondern die Anzahl der Zuckerkontakte entscheidet, wie schnell Karies entsteht.
Bei mehr als 3-4 Zuckerkontakten zusätzlich zu den 3 Mahlzeiten steigt das Kariesrisiko deutlich an.  

Beispiel:               
Eine Tafel Schokolade auf einmal aufgegessen ist bei weitem nicht so schlimm für die Zähne, als wenn dieselbe Tafel in 20 kleine Stückchen verteilt über den ganzen Tag  genascht wird.    

Tipp:   
Nach dem Essen „naschen“ und danach Zähne putzen ist für gesunde, saubere Zähne kein Problem. Auch wenn Zucker allein keine Zahnschäden machen kann, so beeinflusst er unseren Körperstoffwechsel und hat bereits viele Menschen krank gemacht.

Daher gilt: „Gesund beginnt im Mund – Krankheit oftmals aber auch“