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Einen kleinen Film der zeigt, warum Händewaschen wichtig ist, finden Sie hier.

Am besten gelingt die Sexualaufklärung im Kindergartenalter, wenn man schon kleine Kinder mit wesentlichen Informationen vertraut macht, etwas so: „Kinder wohnen zu Beginn ihres Lebens im Bauch der Mutter, von dort aus werden sie durch die Scheide geboren. Wenn ein Kind entsteht, dann geben Vater und Mutter einen Teil dazu. Das kann man z.B. daran merken, dass Du die Augen von Mama und die Haarfarbe von Papa geerbt hast. Der Raum im Bauch der Frau, in dem Babies heranwachsen ist auch ein Schwimmbad, damit die Babies sich immer gut bewegen können.“
Dieses Grundwissen kann schon sehr früh vermittelt werden. Vorschulkinder können und sollten, so die Meinung von Fachleuten, bevor sie zur Schule gehen wissen, was Geschlechtsverkehr ist. Und zwar nicht, weil es Ziel ist, die Kinder möglichst früh zu sexualisieren, sondern weil sie dann ein gutes Grundwissen haben, wenn ältere Kinder (in der Grundschule haben wir ein Altersspektrum von 5-11 Jahren!) anzügliche Bemerkungen machen, die ansonsten zutiefst verunsichern können. Darüber hinaus ist es auch bedeutsam, dass die Kinder lernen, die Geschlechtsorgane beim Namen zu nennen. Und zwar nicht in einer „Anatomie“-Stunde, sondern ganz selbstverständlich im Alltag, z.B. beim Waschen: „Beim Jungen gibt es den Penis und die Hoden, Mädchen haben eine Scheide und Schamlippen.“ Das ist auch deshalb wichtig, damit Kinder, die einen sexuellen Missbrauch erleben, zumindest in der Lage sind, deutlich zu machen, was geschehen ist. Wichtige Grundsteine zur Prävention können Eltern legen, die das kindliche Nein wo dies möglich ist auch respektieren. Z.B. muss der Verwandtenkuss nicht erzwungen werden, die kindliche Scham nicht lächerlich gemacht werden.